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    Zeitbombe „Minijob pur“

    Sozialpolitik

    Zeitbombe „Minijob pur“

    sopoaktuell (146/2013)

    9. Frauen‐Alterssicherungskonferenz macht Reformbedarf sichtbar

    22.08.2013 | 5 Millionen Erwerbstätige in Deutschland haben keine andere Beschäftigung als ihre geringfügige Beschäftigung im Minijob, fast 70 % der Beschäftigten im „Minijob pur“ sind Frauen. Gerade auch aus Lebensverlaufsperspektive – das heißt aus Perspektive der Alterssicherung von Frauen – erweisen sich diese Minijobs als Zeitbombe.

    Aktuelle Studien zeigen: Einmal Minijob – immer Minijob. Der Sprung aus dem geringfügigen in ein regulär sozialversicherungspflichtiges Be‐schäftigungsverhältnis gelingt nur selten, als Brücke in den Arbeitsmarkt funktionieren die Minijobs nicht. Der Minijob pur ist zu einer hochriskan‐ten Form prekärer Dauerbeschäftigung geworden.

    Die 9. Frauen‐Alterssicherungskonferenz, die ver.di am 16. August 2013 – erstmals gemeinsam mit dem SoVD – in Berlin durchgeführt hat, zeigte auf, dass und wie die sozial‐ und steuerrechtliche Rahmung der gering‐fügigen Beschäftigung reformiert werden muss. [...]

    Alle Infos im sopoaktuell (146/2013)