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WERTSACHE Arbeit

Equal Pay Day 2019

WERTSACHE Arbeit

Aktionstag für gleiches Entgelt am 18. März 2019
Equal Pay Day BPW Germany e.V Equal Pay Day

 
"WERTSACHE Arbeit"
– so lautet das Motto des diesjährigen Equal Pay Days.

Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre Kollegen. Um das Einkommen zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres hatten, müssen Frauen bis zum sogenannten Equal Pay Day des Folgejahres arbeiten.

Mit dem Symbol der roten Tasche soll auf die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen hingewiesen werden.

In einem breiten Bündnis von Frauenverbänden finden jährlich am Equal Pay Day bundesweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt. Manche Frauen kleiden sich auch vom Kopf bis zu den Knöcheln in rot für die roten Zahlen, dazu Schuhe und Strümpfe in schwarz. Weiter unten findet ihr eine Bildergalerie aus mehreren Jahren von verschiedenen Aktionen rund um den EPD.

Nächster Equal Pay Day: 18. März 2019

Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Frauenrat und der Sozialverband Deutschlands rufen 2019 wieder zur Teilnahme auf.

Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit klingt sehr einleuchtend, ist aber noch lange nicht Realität:

  • Frauen arbeiten in schlechter bezahlten Berufen und Branchen und auf niedrigeren Stufen der Karriereleiter als Männer.
  • Frauen unterbrechen oder verkürzen wegen Kinderbetreuung und Pflege ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger als Männer.
  • Arbeitsanforderungen in so genannten typischen Frauenberufen, z. B. Erziehung und Pflege von Menschen, werden schlechter bewertet als Anforderungen in so genannten typischen Männerberufen, die z. B. mit Technik oder viel Geld zu tun haben. Das schlägt sich in der Eingruppierung nieder.
  • Sogar bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und gleichem Betrieb erhalten Frauen etwa 12 Prozent weniger Entgelt.

Also doch: Das Geschlecht sorgt noch heute dafür, dass weniger Geld ins Portemonnaie kommt! Fakt ist, dass hierfür bestehende Rollenbilder und die Aufgabenverteilung in den Familien ursächlich sind.