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    ver.di begrüßt Verbot der NPD-Demonstration

    ver.di begrüßt Verbot der NPD-Demonstration

    Ohne Nazis und RassistInnen leben, in Karlsruhe und anderswo!

    23.05.2013 | Die Gewerkschaft ver.di begrüßt das Verbot der NPD-Demonstration durch die Stadt Karlsruhe. Das ist die richtige Entscheidung und ein deutliches Signal. Wir zeigen Flagge gegen Rechts, so Susanne Wenz, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirks Mittelbaden-Nordschwarzwald in Karlsruhe.

    Wir wehren uns mit allen demokratischen Kräften in Karlsruhe und rufen auf, sich unter dem Motto „Karlsruhe zeigt Flagge“ für Toleranz und Vielfalt, gegen Hass und Gewalt und für Menschen und Bürgerrechte gegen rechtes Gedankengut und Aufmärsche zu wehren.

    Wir werden nicht zulassen, dass sich rechtes Gedankengut noch weiter ausbreitet und in Gewalt gegen Menschen mündet. Es ist ein Hohn, dass die NPD für inhaftierte Gewaltverbrecher demonstrieren möchte.

    Susanne Wenz appelliert an die Bürgerinnen und Bürger in Karlsruhe, Rassismus und Gewalt mutig entgegen zu treten. Wir wollen weder noch alte noch neue Nazis in unserer Stadt.

    Rassismus und Gewalt mutig entgegentreten

    Susanne Wenz

    Susanne Wenz hofft, dass das Verbot der Stadt standhält und es in Karlsruhe keine NPD Demonstration geben wird. Dennoch werden wir an diesem Tag zeigen, dass Karlsruhe weltoffen und tolerant ist und rechten Gedankengut entschlossen entgegentritt. Gerade auch 80 Jahre nach der Erstürmung der Gewerkschaftshäuser durch die Nazis ist es unsere Aufgabe und Verpflichtung als Gewerkschaften entschlossen Nazis und Rassisten entgegenzutreten.

    Insbesondere vor dem Hintergrund des Prozessauftaktes gegen die rechte Terrorzelle „NSU“ ist dieser erneute Versuch in Karlsruhe aufzumarschieren eine besondere Provokation. Es ist ein Hohn für die Opfer rechter Gewalt, wenn die Verantwortlichen und Täter in ihrer Menschenverachtenden Ideologie bestärkt werden sollen. Dies dürfen und werden wir nicht zulassen. Wir werden ein deutliches Zeichen gegen Neonazistische Gewalt und Terror setzen, so Susanne Wenz. Sollten die Neonazis dennoch kommen, werden wir uns als Demokratinnen ihnen in den Weg stellen.