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Wir lassen uns nicht abhängen

SWR

Wir lassen uns nicht abhängen

Sind wir weniger wert als der Öffentliche Dienst?
SWR sägt weiter am jahrelang gültigen Maßstab

Die vierte Verhandlungsrunde zu den Tarifsteigerungen von Gehältern und Honoraren begann mit dem Überreichen von 1.259 Unterschriften, die deutlich machen: Die Beschäftigten im SWR sind der Überzeugung mehr Wert zu sein als 1,9 %, nämlich mindestens so viel wie die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Verwaltungsdirektor Jan Büttner nahm diese geballte Unterstützung für unsere Forderungen dankend entgegen und kündigte an, einen deutlichen Schritt auf die Gewerkschaften zugehen zu wollen. Und der Streik vom Vortag? Das Streikrecht wolle der SWR gar nicht bezweifeln. Aber damit komme man keinen Millimeter weiter, so Büttner.


Wir lassen uns nicht abhängen

Immerhin: Ein paar Millimeter hat sich das Haus bewegt und sein Angebot um 0,5 % erhöht. Das ist immer noch weit weg vom Abschluss Öffentlicher Dienst. Also: erneut ein enttäuschendes Angebot. Dabei hatten die Gewerkschaften zu Verhandlungsbeginn deutlich gemacht, dass sie sich bewegen. ver.di, DJV und DOV starteten die Runde mit einem Diskussionsvorschlag: eine Erhöhung von 3,2 % und 3,0 % bei einer Laufzeit von 24 Monaten, plus die bekannten Forderungen (Azubi-Gehälter, Eingruppierung Ausgelernter, Wochenende Freie, Urlaub nach langer Krankheit, sachgrundlose Befristungen und neu: Angleichung der Gehälter für die Chormitglieder an die der Tutti-Geiger im Orchester). Das ist ein großer Schritt weg von der Forderung 6 % mehr Gehalt und Honorar für jeweils 12 Monate. Selbst davon ist das SWR-Angebot weit entfernt: 2,5 % und 1,7 % für 24 Monate, das liegt satte zwei Prozentpunkte unter den gewerkschaftlichen Forderungen. Und dieses Angebot ist noch immer weit unter dem Abschluss des Öffentlichen Dienstes.

Wir Gewerkschaften sind überzeugt, dass wir uns nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung abkoppeln lassen dürfen.

Denn: Wir sind es wert! Dafür kämpfen wir weiter!

Erfassung von Teilnehmer*innen m Streik im SWR

Grundsätzlich ist das zulässig, dazu sind aber ein paar Bedingungen zu beachten. Beim WDR gibt es dazu, in Abstimmung mit der ver.di Bundesverwaltung Berlin, die folgenden Infos und auch Erklärvideos unter:

wdr.verdi.de

youtu.be/_PfHzC9QbGA

youtu.be/b-FdqKOMnA4

Bei weiteren Fragen könnt Ihr Euch auch direkt an den ver.di Landesfachbereich 8 in Stuttgart wenden

medien-kunst-industrie-bawue.verdi.de/themen/.