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Kein Poker ums Personal - dies gefährdet die Zukunft aller!

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Kein Poker ums Personal - dies gefährdet die Zukunft aller!

350 STRABAG PFS-Mitarbeiter demonstrieren am 28.11.2017 gegen 12:30 Uhr vor dem Südwerk Bürgerzentrum in Karlsruhe

Seit Oktober wissen 120 Beschäftigte in Karlsruhe, ca. 950 in der gesamten Region Süd und 3300 in ganz Deutschland nicht, wie es mit ihrem Job weitergeht:
Sie sind Mitarbeiter des Immobilien-Dienstleisters STRABAG Property and Facility Services (PFS). Die Tochter des österreichischen Baukonzerns STRABAG hatte zehn Jahre lang die Gebäude der Deutschen Telekom bewirtschaftet und war auch für technische Anlagen, Energieversorgung oder Sendemasten zuständig.

Im Oktober wurde bekannt, dass die Telekom den Vertrag nicht verlängert. Er wird 2019 vom dänischen Dienstleister ISS übernommen. Von den 450 quer über den Südwesten verteilten PFS-Beschäftigten sind allein 300 in Stuttgart, Mannheim, Offenburg, Freiburg und Neustadt im Einsatz. Derzeit ist nicht bekannt, welche und wie viele Mitarbeiter zum dänischen Konzern wechseln werden.

Die neuen Entwicklungen sind Hauptthema einer Betriebsversammlung der STRABAG-PFS, die am Dienstag, den 28.November, im Südwerk Bürgerzentrum, Henriette-Obermüller- Straße 10 ,76137 Karlsruhe stattfindet. Da der Betriebsrat mit einer Beteiligung von mehreren hundert Mitarbeitern rechnet, die sich über die Zukunft ihrer Arbeitsstellen informieren wollen, wurde das Bürgerzentrum für die Betriebsversammlung angemietet.

Gegen 12.30 Uhr plant ver.di eine Protestaktion vor dem Bürgerzentrum, um die Öffentlichkeit über die unsichere Situation der PFS und ihrer Mitarbeiter aufmerksam zu machen.