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Noch immer kein Lohnangebot - TdL hält an Einschnitten bei der …

Öffentlicher Dienst

Noch immer kein Lohnangebot - TdL hält an Einschnitten bei der VBL fest

Tarifrunde ÖD der Länder 2015
TdL-extra (03/2015) ver.di TdL-extra (03/2015)  – Noch immer kein Lohnangebot

Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis
Fortsetzung am 28./29.März 2015

  • Die Arbeitgeber sehen sich außerstande, ein Angebot zur Entgelterhöhung zu machen
  • Die Arbeitgeber bestehen weiter auf Leistungskürzungen bei der VBL
  • Keine Verständigung bei der Lehrkräfteeingruppierung
  • Keine Aussagen zu den anderen ver.di-Forderungen

Schwerpunkt der dritten Verhandlungsrunde war erneut die Zusatzversorgung bei der VBL. ver.di erkannte einen Handlungsbedarf sowohl für den kapitalgedeckten Abrechnungsverband Ost als auch für den umlagefinanzierten Abrechnungsverband West an. Die von der TdL geforderte Leistungsabsenkung wurde von ver.di mit aller Deutlichkeit zurückgewiesen!

Im Interesse der Sicherung der VBLBetriebsrente kann sich ver.di höhere Finanzierungsbeiträge vorstellen, an denen auch die Arbeitnehmer beteiligt werden.

Die Arbeitgeber waren dazu nicht bereit und bestanden auf Leistungskürzungen.

Noch immer waren die Arbeitgeber nicht bereit, ein Angebot für Entgelterhöhungen abzugeben. Aus ihrer Sicht muss erst eine Einigung bei der Zusatzversorgung und bei der Lehrkräfteeingruppierung erzielt werden.

Keine Angebote der TdL gab es auch zu den weiteren ver.di-Forderungen nach

  • einer verbindlichen Regelung zur Übernahme der Auszubildenden
  • 30 Tagen Urlaub für Auszubildende
  • Ausschluss sachgrundloser Befristungen
  • Nachtarbeitszuschlag für die Beschäftigten in Krankenhäusern in Höhe des für alle geltenden Satzes von 20 Prozent
  • Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamtinnen und Beamte
  • Klarstellung des Geltungsbereiches des TV-L an Theatern und Bühnen
  • Zusatzurlaub für Beschäftigte in Psychiatrien in Baden-Württemberg
  • Tarifpflege
  • Übergangsversorgung Justizvollzug und Feuerwehr

Bei der Lehrkräfteeingruppierung ist keine Einigung erkennbar.
Wesentliche Forderungen der Gewerkschaften wurden weiterhin von den Ländern abgelehnt.

Es wurde verabredet, die Verhandlungen am 28./29. März 2015 in Potsdam fortzusetzen.

Bis dahin ist es erforderlich, unseren Forderungen mit verstärkten Warnstreiks Nachdruck zu verleihen. Der ver.di-Bundesvorstand hat deshalb zu Warnstreiks im Zeitraum vom 24. bis 26. März 2015 aufgerufen.