Nachrichten

ver.di fordert 5,9 Prozent mehr Geld

Ver- und Entsorgung

ver.di fordert 5,9 Prozent mehr Geld

Private Energiewirtschaft BaWü (November 2017)


Erwartungen der Beschäftigten sind hoch - erste Verhandlungsrunde bereits Anfang Dezember

ver.di Baden-Württemberg geht mit einer Forderung nach 5,9 Prozent mehr Geld in die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Privaten Energiewirtschaft im Südwesten. Einen entsprechenden Beschluss fasste die ver.di-Tarifkommission Private Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Die Laufzeit des neuen Entgelttarifvertrages soll zwölf Monate betragen. Die Einkommen der Auszubildenden sollen um 80 Euro steigen.

Der Entgelttarifvertrag ist von ver.di zum 31. Dezember 2017 gekündigt worden. Die ersten Gespräche für einen neuen Entgelttarifvertrag sind auf den 4. Dezember 2017 in Karlsruhe terminiert.

„Die Erwartungen der Beschäftigten für diese Tarifrunde sind hoch“, betont der ver.di-Verhandlungsführer für die Private Energiewirtschaft, Stefan Hamm. In den Diskussionen um die Forderungshöhe in den Betrieben der Privaten Energiewirtschaft in Baden-Württemberg hätten die Beschäftigten immer wieder darauf verwiesen, dass sie in den vergangenen Jahren sehr zurückhaltend in Sachen Einkommensverbesserungen waren. Diese Zurückhaltung müsse nun zu Ende sein.

„Jeder weiß, dass faire Bezahlung und Motivation zusammenhängen“, sagt Hamm. Gerade die Energiewirtschaft braucht angesichts ihrer notwendigen Umstrukturierungen in der Branche Kolleginnen und Kollegen, die sich mit großem Engagement ihrer Arbeit widmen.

Diese Kolleginnen und Kollegen erwarten, dass sie fair bezahlt werden. Sie hätten kein Verständnis dafür, dass ihre Einkommensentwicklung von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung abgekoppelt wird; gerade auch vor dem Hintergrund der neusten Konzernzahlen.