Frauen- und Gleichstellungspolitik

ver.di ist die Gewerkschaft der Frauen

Rein rechtlich sind Frauen in Deutschland seit Jahrzehnten gleichberechtigt. Von tatsächlicher Gleichstellung kann dennoch vielerorts keine Rede sein. Das gilt insbesondere auf dem Arbeitsmarkt, wo Frauen trotz besserer Abschlüsse und gleichwertiger Qualifikationen schlechter bezahlt und seltener befördert werden als Männer.

Typische „Frauenarbeitsplätze“, etwa im Gesundheits- und Sozialbereich, im Handel oder bei den Büroberufen, werden deutlich niedriger entlohnt als vergleichbare „Männerjobs“ in der Industrie. Frauen sind weit überproportional von Niedriglöhnen betroffen; ein Großteil von ihnen arbeitet Teilzeit oder in Minijobs – auch weil die Gesellschaft sie mit der Verantwortung für Kinder und Alte alleine lässt und die Versorgerehe mit Milliardenbeiträgen subventioniert.

ver.di kämpft gegen die strukturelle Benachteiligung von Frauen und leistet dazu politische Lobbyarbeit gegenüber Politik und Wirtschaft: für die Abschaffung des Ehegattensplittings, für eine gute, flächendeckende Kinderbetreuung und für Maßnahmen, die Männern und Frauen helfen, ihre beruflichen und familiären Aufgaben besser unter einen Hut zu bekommen. Die eigenständige Existenzsicherung von Frauen gehört für ver.di zu den politischen Kernforderungen.

Aktuelles

  • 20.04.2017

    Girls' Day 2017

    Am 27. April 2017 ist Girls’Day - Mädchen-Zukunftstag. - Mädchen erfahren am Girls’Day mehr über ihre Perspektiven in den Bereichen Handwerk, Technik, IT und Naturwissenschaften. Sie lernen weibliche Vorbilder und Frauen in Führungspositionen kennen.
  • 16.03.2017

    Endlich partnerschaftlich durchstarten: Aufruf zum Equal Pay Day 2017

    "Endlich partnerschaftlich durchstarten" - so lautet das Motto des diesjährigen Equal Pay Days, der 2017 auf den 18. März fällt. Rund um diesen Tag machen Frauen und Männer bundesweit darauf aufmerksam, dass Frauen noch immer deutlich geringere Einkommen als Männer haben.

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